Die Wiedereröffnung der Weltwirtschaft post-COVID brachte eine starke Erholung der Nachfrage, was wiederum zu einer Rückkehr der Inflation führte. Diese wurde durch globale Versorgungsengpässe, insbesondere bei Waren aus China, verschärft.
Der Ausbruch des Konflikts in der Ukraine führte zu einer schweren Energiekrise, zumal Russland der zweitgrösste Rohölproduzent der Welt und der grösste Exporteur nach Europa ist. Die Energie- und Rohstoffpreise wurden auf Rekordhöhen getrieben, was den Inflationsdruck weiter verstärkte.
Die Anlagepolitik für die Ausgleichsfonds soll die Zahlungsfähigkeit der drei Sozialversicherungen (AHV, IV, EO) jederzeit gewährleisten. So haben die Organe der compenswiss als Ziel eine reale, d.h. über der Inflationsrate liegende und den Marktbedingungen entsprechende Rendite definiert.
Da die Anlagen über Anlageklassen, Segmente und Märkte hinweg breit gestreut sind, erfolgt das Risikomanagement zentral über Absicherungs- und Risikokontrollprogramme unter Einsatz von Derivaten. Auf diese Weise können die Transaktionskosten erheblich gesenkt und die Risiken konsolidiert gesteuert und überwacht werden.
compenswiss nimmt nicht nur ihre Verantwortung als Investorin wahr, indem es ihre Gesellschaftsrechte ausübt, sondern tätigt seit 2001 auch einen Teil ihrer Anlagen nach spezifischen Nachhaltigkeitskriterien.
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