Um das Bewusstsein und die Verantwortung für das Risikomanagement auf allen Ebenen kontinuierlich zu stärken, hat compenswiss einen Prozess entwickelt, der sich auf drei Grundprinzipien stützt: Prävention, Erkennung und Reaktion.
«Drei Grundprinzipien: Prävention, Erkennung und Reaktion.»
Seine Umsetzung wird regelmässig auf Übereinstimmung mit den Best Practices und Anpassung an die Risikoentwicklung überprüft.
Finanzielle Risiken gehören zu den wichtigsten Risiken, denen compenswiss aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist.
Gemäss Art. 3 Abs. 4 des Ausgleichsfondsgesetzes «sind die Aktiven der Ausgleichsfonds so zu bewirtschaften, dass für jeden Ausgleichsfonds das bestmögliche Verhältnis zwischen Sicherheit und marktkonformem Ertrag entsprechend seinem Anlage- und Risikoprofil gewährleistet ist».
«Optimales Verhältnis zwischen Sicherheit und marktkonformem Ertrag.»
Der Verwaltungsrat legt die Regeln für die Risikobereitschaft, auf der die Anlagestrategie beruht sowie die entsprechenden taktischen Bandbreiten fest. Die Geschäftsstelle sorgt ebenfalls für die Anwendung des Grundsatzes der Risikostreuung.
Systemische Markt- oder titelspezifische Risiken können den Wert der Anlagen und damit das Vermögen der Fonds schwanken lassen. compenswiss kann bestimmte dieser Marktrisiken zentral absichern (siehe «Risikobewirtschaftungs- und Risikoabsicherungsprogramme»).
Für jeden Ausgleichsfonds müssen jederzeit ausreichende liquide Mittel bereitgehalten werden, um die Abrechnungssalden an die Ausgleichskassen zu überweisen und ihnen die zur Erbringung der gesetzlichen Leistungen notwendigen Vorschüsse zu gewähren.
Das Kreditrisiko betrifft die Bonität einer Gegenpartei. Diese wird unter anderem durch «Ratings» beurteilt, die das Risiko eines Zahlungsausfalls berücksichtigen. compenswiss setzt Kreditlimiten fest und validiert oder widerruft Gegenparteien, die für Geldanlagen oder Derivatgeschäfte verwendet werden.
Compliance-Risiken entstehen durch die Nichteinhaltung von gesetzlichen, regulatorischen oder internen Bestimmungen. Diese werden detailliert überwacht. Bei den Anlagen achtet compenswiss darauf, dass die Portfoliomanager die festgelegten Investitionslimiten und bestimmte regulatorische Kennzahlen sowie ihre vertraglichen Verpflichtungen einhalten.
Um der ständigen Entwicklung der internationalen Gesetze und Vorschriften Rechnung zu tragen, die sich direkt oder indirekt auf ihre Aktivitäten auswirken, hat compenswiss eine Regulierungsüberwachung eingerichtet.
compenswiss strebt eine Minimierung der operationellen Risiken an, indem Schlüsselfaktoren wie Menschen, Prozesse, Systeme und Dienstleister im Rahmen einer Risikokartografie identifiziert, analysiert und bewertet werden. Hinzu kommt eine Überwachung der operationellen Vorfälle mit einer qualitativen und quantitativen Analyse, die es ermöglicht, die Prozesse und Systeme sowie das interne Kontrollsystem (IKS) zu optimieren.
BCM ist ein Prozess mit dem Ziel, die Integrität einer Einheit zu schützen. Durch die Identifizierung ihrer Risiken kann die Anstalt angemessene Massnahmen treffen und Reaktionen auf Bedrohungen vorhersehen. compenswiss hat einen Kontinuitätsplan entwickelt, der eine Vielzahl von Szenarien abdeckt und regelmässig getestet wird.
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