Aktivitätenbericht 2021

Überblick aggregierte Konten

In Mio. CHF

Insgesamt überstiegen die Erträge aus der Versicherungstätigkeit die Aufwendungen um CHF 775 Millionen.

Die Beiträge der Versicherten machen mit CHF 42 846 Millionen 72.1 % der Gesamterträge aus.

Im Jahr 2021 ergänzte das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen in Höhe von CHF 1 832 Millionen das positive Gesamtergebnis aus den Versicherungsaktivitäten. Beides trug zu einem Anstieg des kumulierten Eigenkapitals bei. Das positive Anlageergebnis aus den Kapitalanlagen ist auf eine gute Marktperformance zurückzuführen.

Das Anlageergebnis wird auf die drei Sozialversicherungen entsprechend ihrer jeweiligen Anteile an den verschiedenen Anlageklassen aufgeteilt.

 

Beiträge zum Endresultat

0 200 400 600 800 1 000 1 200 1 400 1 600 1 800 2 000 2 200 2 400 2 600 2 800 60 000 Verringerung Erhöhung Ergebnis derVersicherungstätigkeit 775 AggregiertesJahresergebnis 2607 + 59402 – 58627 + 1876 – 44 Beiträge der Versicherungs-tätigkeit Aufwand derVersicherungs-tätigkeit Anlageresultat Verwaltungs-kosten derAnlagetätigkeit

In Mio. CHF

 

Übersicht

−60 000 −200 0 200 400 600 800 1 000 1 200 1 400 1 600 1 800 2 000 2 200 2 400 2 600 2 800 60 000 7 6 5 4 3 2 1 2021 2020

In Mio. CHF

1 Beiträge der Versicherungstätigkeit
2 Aufwand der Versicherungstätigkeit
3 Ergebnis der Versicherungstätigkeit
4 Resultat der Anlagetätigkeit
5 Verwaltungskosten der Anlagetätigkeit
6 Resultat der Anlagetätigkeit
7 Operatives Gesamtergebnis

 

Der seit 2011 von der EO investierte Anteil der Mittel ist stabil, mit einem über die Zeit betrachtet leicht ansteigenden Trend. Die von der IV investierten Mittel blieben bis 2017 ebenfalls stabil, was auf das Rückerstattungssystem im Zusammenhang mit der vorübergehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der IV zurückzuführen ist.  Seit 2019 ist das Kapital der IV nach mehreren Jahren mit Betriebsverlusten rückläufig. Die AHV ist die Sozialversicherung mit den stärksten Schwankungen, nicht zuletzt aufgrund ihrer Grösse.

 

In Mio. CHF

 

Die flüssigen Mittel und Geldmarktanlagen abzüglich der kurzfristigen Anleihen stellen Ende 2021 rund 8.6 % der Aktiven aus. Die Verwaltung der flüssigen Mittel und deren tragende Rolle gegenüber der Zentralen Ausgleichsstelle werden auf der Seite «Liquidität» beschrieben. Aktien, Anleihen und Fondsanteile machen Ende 2021 mit 84.8 % den grössten Teil der Anlagen aus. Davon entfallen 20.1 % auf Aktien, 37.7 % auf Anleihen und 27 % auf Fondsanteile.

Die Derivate, die grösstenteils in den Overlay-Mandaten sowie für die taktische Allokation eingesetzt werden, sind Instrumente von hoher Volatilität. Sie machen einen Nettowert von CHF 330 Millionen oder 0.8 % des Nettovermögens per Ende 2021 aus.

Die Anlageklasse «Gold» entspricht 2.8 % des Nettovermögens.

Die Darlehen werden hauptsächlich an Gemeinden und Kantone vergeben. Der Gesamtwert beläuft sich Ende 2021 auf 3.1 % des Nettovermögens. Der Hauptanteil der Debitoren und Kreditoren kommen aus der Versicherungstätigkeit. Die positiven und negativen Salden der Konten, die die Ausgleichskassen gegenüber der Zentralen Ausgleichsstelle halten, belaufen sich auf CHF 3 601 Millionen.

Die verschiedenen Abteilungen des Bundes in Verbindung mit den Sozialversicherungen kumulieren einen Nettosaldo von CHF 986 Millionen. Die Kontokorrentkonten und der Rückbehalt der Arbeitslosenversicherung summieren sich zu einer Schuld in Höhe von CHF 1 010 Millionen.

Die anderen Debitoren (CHF 58 Millionen) und Kreditoren (CHF 37 Millionen) stammen sowohl aus der Tätigkeit der Sozialversicherungen sowie aus den Anlagen.

Der Hauptteil der transitorischen Aktiven von CHF 90 Millionen stammt aus Beiträgen der Versicherungen. Die übrigen transitorischen Aktiven beinhalten hauptsächlich Marchzinsen.

Die Immobilien dienen teils als Anlageinstrument und teils als Verwaltungsgebäude zur Eigennutzung.

Die transitorischen Passiven stammen aus Abgrenzungen der Anlagen.

Die Rückstellung für Beitragsausfälle ist Bestandteil des Nettovermögens, das an die laufende Versicherungstätigkeit gebunden ist.

Die Schuld der IV gegenüber der AHV erscheint nicht in der aggregierten Jahresrechnung. Sie wird dagegen in den einzelnen Jahresrechnungen der Sozialversicherungen sowie in der Aufstellung der Eigenmittel aufgeführt. Da das Ergebnis der IV im Jahr 2021 ein Verlust ist, wurde keine Rückvergütung gemäss Art. 22 Abs. 1 des Ausgleichsfondsgesetzes vorgenommen.


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